" Ranzen " hin oder her, und schwäbische Lebensweisheiten !

01.02.2009

               

Diese Seite ist zunächst einer der vielen Anekdoten des verehrten
Altoberbürgermeisters von Stuttgart, Manfred Rommel gewidmet :

"Ich glaube, ich sollte den lieben Gott mit meinen Anliegen nicht belästigen. Natürlich bin ich froh, wenn er dafür sorgt, dass ich möglichst lange niemanden zur Last falle. Aber das muss ich ihm anheim geben. Irgendwelche Forderungen an ihn habe ich nicht. Ich setze aber auch nicht so wenig Vertrauen in den Herrgott wie jener Tübinger Wengerter ( uff schwäbisch : a Gôg ! ). Kennen Sie nicht ?

Also : Ein Wengerter hatte ein Grundstück voller Unkraut. Das hat er wieder kultiviert und mit Reben bepflanzt. Eines Tages kommt der Pfarrer vorbei und sagt : " Das ist doch großartig, was dank Gottes und Ihrer Hilfe aus dem Grundstück geworden ist. Da antwortet der Wengerter: "Ja no, Sie hätten das Stückle amol seha solla, wo des der liebe Gott no alloi gschafft hot." ( mir gohts dohoim koi Hôr besser, wia sellem Gôg ! )

 

Onser Großonkel Karl, ein urschwäbisches Original

Für uns Buba hott er emmer a guats Wort übrigghet ond ons viele und au guate Rôtschläg gebba, z.B:

"Bua, de Mädla ond dr Schtroßaboah brauchscht net nochsaua, do kommt älle zehn Minuta a neie !"
"Bub, den Mädchen und der Straßenbahn brauchst du nicht hinterher rennen, da kommt alle 10 Minuten eine Neue ! "

Beim Zitieren dieses Spruches finde ich bei Vertreterinnen des anderen Geschlechtes meistens wenig Verständnis, nur, man kann den Satz auch anders rum anwenden ! Darauf sollte man allerdings gleich kommen !

Eine weitere Lebensweisheit von ihm :

Gut gefrühstückt merkst Du den ganzen Tag, Gut geschlachtet das ganze Jahr, Gut geheiratet das ganze Leben lang.

Und meine Erkenntnis heute, bei einem dieser Punkte habe ich nicht auf ihn gehört !
Weitere Zitate werde ich hier in der Öffentlichkeit lieber nicht zitieren, die behalte ich für mich !

               

Der Schluss sei einem Menschen gewidmet, der ständig glaubt sich regelmäßig "Sorgen" über das Gewicht seiner Mitmenschen machen zu müssen !

" Entgegen den blödsinniger Behauptungen, mit Komplexen behafteter, vom Sternzeichen Stier gesteuerter Körperkultfanatiker, sind die mit zunehmendem geistigem und körperlichem Reifegrad auftretenden kleinen Auswölbungen im mittleren Körperbereich kein Anzeichen einer völlerhaften, genusssüchtigen und ungezügelten Fresssucht und Lebensweise, sondern ein Ausdruck eines im höchsten Maße vorhandenen Selbstwertgefühls und Hochachtung seiner selbst, sowie eine, insbesondere bei Rettungsschwimmern höchst willkommene integrierte, behinderungsfreie Auftriebshilfe zur Unterstützung ihrer gefahrvollen Tätigkeit. "  *

Dazu sei erwähnt, dass die Gesamtsumme seiner Abnahmen schon längst ein Niveau erreicht hat, dass er eigentlich gar nicht mehr vorhanden sein dürfte.
Fazit : er hat es zuvor heimlich draufge . . . . . . en !

* Das Zitat ist eine freizügige Version der Kehrwochenbeschreibung von Dr.Gerhard Raff.

               
 
 

( C ) Peter Rieger , Ausgabe : C - 01.02.09.

 
 
 

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